Noten

Gesangverein Concordia Bönnigheim reiste in die Oberlausitz -


20jährige Städtepartnerschaft zwischen Bönnigheim und Neukirch/Lausitz wurde gefeiert



Nicht nur die Städtepartnerschaft wurde gefeiert;
weitere vier Jubiläen standen vom 4.-6.Mai 2012 in Neukirch ins Haus:
140 Jahre Freiwillige Feuerwehr, 50 Jahre Jugendfeuerwehr, 790 Jahre Neukirch und 90 Jahre Rassekaninchenzüchterverein.

Grund genug aus Bönnigheim in drei Omnibussen mit 140 Personen anzureisen, um den Festabend mit zu gestalten.

Wunderschöne Ausblicke in eine blühende Frühlingslandschaft und eine tolle Stimmung im Omnibus machten schon die Fahrt zu einem Erlebnis für die Sängerschar aus Bönnigheim.

In der Partnerstadt Neukirch wurden wir mit einem Gläschen Sekt freundlich begrüßt, bevor wir unser Quartier im wenige Kilometer entfernten Bautzen bezogen.

Egal, aus welcher Richtung man nach Bautzen kommt, immer wird das geschlossene Ensemble der historischen Altstadt mit den zahlreichen Türmen und Resten der Stadtbefestigung einen speziellen Reiz auf den Besucher ausüben.
Bautzen erhebt sich auf einem Granitfelsen oberhalb der Spree.

Zur feierlichen Veranstaltung in der Festscheune im Alten Rittergut fuhren wir am Abend nach Neukirch.
Der Auftritt der Concordia und auch das gemeinsame Musizieren mit der Stadtkapelle Bönnigheim fand bei den Festbesuchern großen Anklang und wurde mit lang anhaltendem Applaus belohnt.

Ein Grillfest auf dem Gelände der Neukircher Feuerwehr setzte den Schlusspunkt unter den ersten Reisetag in Sachsen.

Am Samstag hatten wir Gelegenheit zu einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt von Bautzen (obersorbisch Budysin) .
Bei diesem Rundgang konnten wir uns vom unverwechselbaren Charme der 1000-jährigen Stadt überzeugen.
Die Lausitz ist zweisprachig, was an Orts- und Straßenschildern und Beschriftungen an öffentlichen Gebäuden sichtbar ist.
Sorbisch gehört zur slawischen Sprachenfamilie, und es bestehen Ähnlichkeiten zur tschechischen und slowakischen oder zur polnischen Sprache.
Selten gibt es alte Städte, deren Straßenzüge noch heute über Jahrhunderte fast unverändert erhalten blieben.
Ganz berühmt ist auch der Bautzener Senf. In speziellen Senfläden gibt es eine große Auswahl verschiedener Sorten Bautz´ner Senf, ein beliebtes Mitbringsel für zuhause.

Ebenfalls am Samstag fuhren wir nach Görlitz, die östlichste Stadt Deutschlands.
Görlitz ist das Zentrum der niederschlesischen Oberlausitz und zählt mit seinen zahlreichen historisch und baukünstlerisch bedeutenden Denkmälern zu den interessantesten Städten in Sachsen.
Bauten aus Mittelalter und Renaissance prägen das Stadtbild.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges brachte für Görlitz einschneidende Veränderungen.
Die Neiße wurde zum Grenzfluss und teilte die Stadt in das deutsche Görlitz und das polnische Zgorzelec. Seit dem Jahre 2004 verbindet der 1945 gesprengte Verkehrsweg die geteilte Stadt wieder.

Nach einem gemeinsamen Abendessen im Hotel in Bautzen ließen wir den Tag in geselliger Runde ausklingen, wobei manches Lied gesungen wurde.

Sonntags auf der Heimreise wurde ein Stopp in der alten sächsischen Residenz- und heutigen Landeshauptstadt Dresden eingelegt.
Barocke Prunkbauten, hochkarätige Kunstschätze und dazu eine herrliche Lage an der Elbe gaben der Stadt nicht umsonst den Namen „Elb-Florenz“.
Bei einer Stadtrundfahrt und Innenstadtführung zeigte man uns viel Sehenswertes.
Besonders beeindruckend war für uns natürlich der Besuch der wieder aufgebauten Frauenkirche.
Dieses einzigartige Monument sächsischer Barockbaukunst erstrahlt heute wieder in altem Glanz.

Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck kehrten wir am Sonntagabend wieder nach Bönnigheim zurück.


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